Reihe


Reihe

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Rei|he ['rai̮ə], die; -, -n:
1. mehrere in einer Linie stehende Personen oder Dinge:
sich in einer Reihe aufstellen.
Syn.: Front, Schlange, Zeile.
Zus.: Bücherreihe, Häuserreihe, Säulenreihe, Schlachtreihe, Sitzreihe, Stuhlreihe, Zahnreihe, Zuschauerreihe.
2. größere Anzahl von Personen, Dingen:
sie hat eine Reihe von Vorträgen gehalten; eine [ganze] Reihe [von] Frauen hat/haben protestiert.
Syn.: Anzahl, Serie.

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Rei|he 〈f. 19
1. mehrere zusammengehörige Dinge
2. geregeltes Neben- od. Hintereinander von Personen od. Sachen
3. regelmäßige, geordnete Folge
4. 〈Math.〉 nach bestimmten Gesetzmäßigkeiten (z. B. gleichartige Rechenoperationen) od. durch regelmäßige Größenunterschiede gekennzeichnete, aufeinanderfolgende mathematische Größen
5. 〈Zwölftonmusik〉 festgelegte Folge von 12 Tönen (11 Intervallen)
● am Anfang, Schluss, Ende der \Reihe; eine \Reihe Bäume, Häuser, Knöpfe; eine \Reihe Bücher im Regal ● eine \Reihe, \Reihen bilden; die \Reihe der Ansprachen eröffnete der Oberbürgermeister 〈fig.〉 der O. sprach als Erster; gegen Ende der Versammlung lichteten sich schon die \Reihen; eine \Reihe schließen 〈fig.〉 der Letzte sein ● \Reihe 3, Nr. 10 (im Kino, Theater); in bunter \Reihe sitzen (bei Tisch) abwechselnd eine Dame u. ein Herr; eine endliche, fallende, steigende, unendliche \Reihe 〈Math.〉; eine ganze \Reihe 〈umg.〉 sehr, ziemlich viele; er hat schon eine ganze \Reihe Bilder gemalt; wie viele wart ihr? eine ganze \Reihe; in geschlossenen \Reihen 〈Mil.〉; eine kurze, lange, lückenlose, unterbrochene \Reihe; dafür kann ich eine lange \Reihe von Beispielen nennen ● an die \Reihe kommen, an der \Reihe sein 〈fig.〉 als Nächster abgefertigt werden, als Nächster auf-, vortreten müssen; die \Reihe ist an dir, ihm zu schreiben; etwas (nicht) auf die \Reihe bekommen, kriegen 〈fig.; umg.; meist negativ〉 etwas (nicht) hinbekommen, -kriegen; etwas (nicht) korrekt aus der Erinnerung wiedergeben können; aus der \Reihe fallen, tanzen 〈fig.; umg.〉 sich nicht an die vorgeschriebene Ordnung halten, eigene Wege gehen; während die Mutter im Krankenhaus war, ist der ganze Haushalt aus der \Reihe gekommen 〈fig.; umg.〉 in Unordnung geraten; außer der \Reihe zwischendurch, nicht in der vorgeschriebenen Ordnung; in Reih und Glied antreten, stehen 〈Mil.〉; in einer \Reihe antreten!; immer in der \Reihe bleiben sich nicht vordrängen; du hast wohl nicht alle in der \Reihe! 〈umg.〉 du bist wohl nicht recht bei Verstand, wie kannst du nur so etwas tun, sagen?; das kommt schon wieder in die \Reihe 〈fig.; umg.〉 kommt schon wieder in Ordnung; sie ist noch nicht wieder in der \Reihe 〈oberdt.〉 noch nicht wieder auf der Höhe, gesund; man kann ihn nicht mit ihm in eine \Reihe stellen 〈fig.〉 mit ihm vergleichen; in der ersten \Reihe; Verräter in den eigenen \Reihen haben unter sich, im engsten Kreis; immer der \Reihe nach!; eine \Reihe von Fenstern, Sälen, Sitzen, Zimmern; er ist schon eine \Reihe von Tagen nicht dagewesen mehrere Tage; in \Reihen zu dreien, vieren gehen, marschieren [<mhd. rihe „Reihe, Linie“; zu mhd. rihen <ahd. rihan „auf einen Faden ziehen“; zu idg. *reik(h)-, zur Wurzel *rei- „ritzen, reißen“; verwandt mit Riege]

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Rei|he , die; -, -n [mhd. rīhe, zu dem st. V. mhd. rīhen, ahd. rīhan, 1reihen]:
1.
a) etw., was so angeordnet ist, dass es in seiner Gesamtheit geradlinig aufeinanderfolgt:
eine lange R. Bücher, Pokale;
eine R. hoher Tannen, (seltener:) hohe Tannen, von hohen Tannen;
eine fortlaufende, lückenlose R. bilden;
in der zweiten, zehnten R. (Stuhlreihe) sitzen;
die -n lichteten sich (immer mehr Anwesende gingen);
zwei -n rechts, zwei -n links stricken;
Gläser in eine R. stellen;
etw. auf die R. kriegen/bekommen/bringen (ugs.; etw. bewältigen, erledigen können);
in der ersten R. sitzen (die größten Möglichkeiten, Chancen haben; bevorzugt behandelt werden);
b) geordnete Aufstellung von Menschen in einer geraden Linie, bes. im Sport u. beim Militär:
durch die -n gehen;
in -n antreten;
in die R. treten;
sich in fünf -n aufstellen;
Ü die -n der älteren Generation lichten sich (es sind schon viele Menschen aus der älteren Generation gestorben);
die -n der Opposition stärken;
die Kritik kam aus den eigenen -n (von den eigenen Leuten);
der Verein hat einige Nationalspieler in seinen -n (unter den Spielern seiner Mannschaft);
aus der R. tanzen (ugs.; sich anders verhalten als die anderen);
in Reih und Glied (exakt, genau, in strenger Ordnung in einer Reihe aufeinanderfolgend: in Reih und Glied stehen, aufgestellt sein);
in einer R. mit jmdm. stehen (jmdm. ebenbürtig 2 sein);
etw. in die R. bringen (ugs.; etw. in Ordnung bringen, reparieren);
sich in eine R. mit jmdm. stellen (sich mit jmdm. gleichstellen);
[wieder] in die R. kommen (ugs.: 1. [wieder] gesund werden. 2. [wieder] in Ordnung kommen).
2. <o. Pl.> zeitlich geregeltes Nacheinander eines bestimmten Vorgangs, Ablaufs:
sich streng an die R. halten;
die R. ist an jmdm. (jmd. ist der Nächste, der abgefertigt o. Ä. wird);
an der R. sein (1. derjenige sein, der jetzt abgefertigt o. Ä. wird. 2. jetzt behandelt werden: Tagesordnungspunkt 8 ist an der R.);
an die R. kommen (1. der, die Nächste sein. 2. als Nächstes behandelt werden);
aus der R. sein/kommen (ugs.; verwirrt, konfus sein/werden: sei still, sonst komme ich ganz aus der R.!);
außer der R. (1. als Ausnahme zwischendurch: er wurde außer der R. behandelt. 2. landsch.; außergewöhnlich);
in R. (nacheinander, in Folge: sie hat schon drei Mal in R. übergetreten);
der R. nach/(seltener:) nach der R. (in einer bestimmten Reihenfolge: der R. nach antreten; die Anträge nach der R. bearbeiten; etw. der R. nach erzählen).
3.
a) Folge, Serie:
eine beliebte R. im Rundfunk;
das ist eine populärwissenschaftliche R.;
b) (Math.) mathematische Größen, die nach einer bestimmten Gesetzmäßigkeit, in einem bestimmten regelmäßigen Abstand aufeinanderfolgen:
eine arithmetische R. (Reihe mit gleicher Differenz zwischen den aufeinanderfolgenden Gliedern);
eine geometrische R. (Reihe mit gleichen Quotienten zwischen den aufeinanderfolgenden Gliedern).
4. größere Anzahl von Personen, Dingen, Erscheinungen o. Ä., die in bestimmter Weise zusammengehören, in ihrer Art, Eigenschaft ähnlich, gleich sind:
im Hafengebiet steht eine R. von unbewohnten Häusern;
eine R. typischer Merkmale, von typischen Merkmalen aufzählen;
sie stellten der Ministerin eine R. von Fragen;
seit einer R. von Jahren.
5. (Schach) einer der acht waagerechten Abschnitte des Schachbretts.
6. (Musik) Tonfolge der Zwölftonmusik, in der kein Ton wieder auftreten darf, bevor alle anderen elf Töne erklungen sind.

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Reihe,
 
1) Buchwesen: Serie von gleich gestalteten Veröffentlichungen eines Verlages zu einem bestimmten Thema oder Themenkreis.
 
 2) Mathematik: unendliche Reihe, ein Ausdruck der Gestalt
 
, wobei die ai Glieder einer unendlichen Zahlenfolge em>anFolge). Die endlichen Summen
 
werden k-te Partialsummen (Teilsummen) der Reihe genannt. Je nachdem, ob die Folge der Partialsummen konvergiert oder nicht, spricht man von konvergenten (Konvergenz) beziehungsweise divergenten Reihen. Bekannte Beispiele sind die (divergente) harmonische Reihe, bei der ai = 1 / i ist, und die geometrische Reihe, bei der ai = qi gilt (q ∈ ℝ, q ≠ 0). Letztere konvergiert nur für —1 < q < 1. - Von großer Bedeutung für die Analysis ist die Entwicklung von Funktionen in Reihen (Reihenentwicklung), insbesondere in Potenzreihen und (bei periodischen Funktionen) in Fourier-Reihen.
 
Reihen sind unendliche Gebilde, die in gewissen Fällen endliche Werte liefern. Dies hat zu tief greifenden philosophischen Problemen Anlass gegeben, die schon in den Paradoxien des Zenon von Elea anklingen. Archimedes konnte bereits geometrische Reihen aufsummieren (in der »Quadratur der Parabel«); die Einsicht in die Divergenz der harmonischen Reihen findet sich bei Nikolaus von Oresme.
 
 3) Militärwesen: Aufstellung einer geschlossenen Formation von Soldaten hintereinander.
 
 4) Musik: in der Zwölftontechnik die für jede Komposition neu gewählte und in ihr stets beibehaltene Reihenfolge aller zwölf Töne des temperierten Systems. Sie regelt die Tonqualitäten, d. h., die Töne sind ihrem Namen nach festgelegt, können aber in beliebiger Oktavlage auftreten. Tonhöhe, Rhythmus und Klangfarbe sind dagegen frei wählbar und werden erst in der seriellen Musik in die vorher festgelegte Anordnung einbezogen. Jede Reihe hat vier Erscheinungsformen: die Original- oder Grundgestalt (G[R]), deren Umkehrung (U), deren Krebs (K) und dessen Umkehrung (KU). Da jede Erscheinungsform auf elf verschiedene Tonstufen transponiert werden kann, ergeben sich 48 mögliche Reihenformen. Während A. Schönberg, der die Reihentechnik um 1920 entwickelte, Reihen vorwiegend nach melodisch-motivischen und harmonischen Entfaltungsmöglichkeiten entwarf, prägte ihnen A. Webern häufig Symmetrien und Korrespondenzverhältnisse auf, die er dann nach Möglichkeit auf das ganze Werk projizierte (z. B. im Konzert Opus 24, 1934). Ein Sonderfall der Reihenbildung ist die Allintervallreihe.
 
 5) Schach: Schachbrett.
 

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Rei|he, die; -, -n [mhd. rīhe, zu dem st. V. mhd. rīhen, ahd. rīhan, 1reihen]: 1. a) etw., was so angeordnet ist, dass es in seiner Gesamtheit geradlinig aufeinander folgt: eine lange R. Bücher, Pokale; eine R. hoher Tannen, (seltener:) hohe Tannen, von hohen Tannen; eine fortlaufende, lückenlose R. bilden; in der zweiten, zehnten R. (Stuhlreihe) sitzen; die -n lichteten sich (immer mehr Anwesende gingen); zwei -n rechts, zwei -n links stricken; die Pappeln stehen in langer R.; Gläser in eine R. stellen; Salat in -n säen; Ü Die Geräte lassen sich sowohl in R. (hintereinander) als auch parallel schalten (Elektronik 10, 1971, A 48); *bunte R. machen (sich so setzen, dass jeweils eine Frau u. ein Mann nebeneinander sitzen); etw. auf die R. kriegen/bringen (ugs.; etw. bewältigen, erledigen können): Das mit meiner Frau krieg' ich auf die R. (Playgirl 4, 1991, 43); Bei dem Dalli-dalli-Maschenfight gilt es, innerhalb kürzester Frist einen ... Winterschal auf die R. zu bringen (Göttinger Tageblatt 30. 8. 85, o. S.); in der ersten R. sitzen (die größten Möglichkeiten, Chancen haben; bevorzugt behandelt werden); b) geordnete Aufstellung von Menschen in einer geraden Linie, bes. im Sport u. beim Militär: durch die -n gehen; in -n antreten; in die R. treten; sich in fünf -n aufstellen; in -n, in geschlossener R. marschieren; in langer R. vor dem Laden anstehen; Ü die -n der älteren Generation lichten sich (es sind schon viele Menschen aus der älteren Generation gestorben); Diese Amerikanerin ... hat sich mit einem Schlag in die vorderste R. gesungen (FAZ 20. 11. 61, 16); Wir erwarten Kenntnisse in Personalführung, -planung, ... Auch Herren aus der zweiten R. (Herren, die bisher noch nicht in führenden Positionen tätig waren) erhalten eine faire Chance (Saarbr. Zeitung 5./6. 6. 80, XVIII); die -n der Opposition stärken; Die Partei war bedroht ..., und der Appell, die -n fester zu schließen, rührte uns an (Kantorowicz, Tagebuch I, 34); die Kritik kam aus den eigenen -n (von den eigenen Leuten); der Verein hat einige Nationalspieler in seinen -n (unter den Spielern seiner Mannschaft); *in Reih und Glied (exakt, genau, in strenger Ordnung in einer Reihe aufeinander folgend): in Reih und Glied stehen, aufgestellt sein; Viele Rosenstöcke in Reih und Glied (Sacher-Masoch, Parade 128); in einer R. mit jmdm. stehen (jmdm. ↑ebenbürtig 2 sein); sich in eine R. mit jmdm. stellen (sich mit jmdm. gleichstellen); aus der R. tanzen (ugs.; sich anders verhalten als die anderen): Der Verlag ... ist mit der Veröffentlichung dieses Buches mutig aus der R. getanzt (Spiegel 47, 1976, 225); nicht in der R. sein (ugs.; sich [gesundheitlich] nicht wohl fühlen); jmdn. in die R. bringen (ugs.; jmdn. wieder gesund machen); etw. in die R. bringen (ugs.; etw. in Ordnung bringen, reparieren); [wieder] in die R. kommen (ugs.; 1. [wieder] gesund werden. 2. [wieder] in Ordnung kommen). 2. <o. Pl.> zeitlich geregeltes Nacheinander eines bestimmten Vorgangs, Ablaufs: sich streng an die R. halten; *die R. ist an jmdm. (jmd. ist der Nächste, der abgefertigt o. Ä. wird); an der R. sein (ugs.; 1. derjenige sein, der jetzt abgefertigt o. Ä. wird. 2. jetzt behandelt werden: Tagesordnungspunkt 8 ist an der R. 3. von etw. Unangenehmem betroffen sein: jetzt bist du an der R.!); an die R. kommen (ugs.; 1. der, die Nächste sein. 2. als Nächstes behandelt werden. 3. etw. Unangenehmes zu erwarten haben: jetzt kommst du an die R.!); aus der R. sein/kommen (ugs.; verwirrt, konfus sein/werden: sei still, sonst komme ich ganz aus der R.!); außer der R. (1. als Ausnahme zwischendurch: er wurde außer der R. behandelt. 2. landsch.; außergewöhnlich: Diemut und ihre Mutter zu verwechseln, das war nicht außer der R. [Gaiser, Schlußball 196]); in R. (nacheinander, in Folge): sie hat schon drei Mal in R. übergetreten; der dritte Pokalgewinn in R. (sport echo 30. 11. 87, 6); der R. nach/(seltener:) nach der R. (in einer bestimmten Reihenfolge): der R. nach antreten; die Anträge nach der R. bearbeiten; etw. der R. nach erzählen; Er sah die Mädchen der R. nach an (Böll, Adam 66). 3. a) Folge, Serie: eine beliebte R. im Rundfunk; das ist eine populärwissenschaftliche R.; das Taschenbuch wird in einer neuen R. des Verlages erscheinen; b) (Math.) mathematische Größen, die nach einer bestimmten Gesetzmäßigkeit, in einem bestimmten regelmäßigen Abstand aufeinander folgen: eine arithmetische R. (Reihe mit gleicher Differenz zwischen den aufeinander folgenden Gliedern); eine geometrische R. (Reihe mit gleichen Quotienten zwischen den aufeinander folgenden Gliedern). 4. größere Anzahl von Personen, Dingen, Erscheinungen o. Ä., die in bestimmter Weise zusammengehören, in ihrer Art, Eigenschaft ähnlich, gleich sind: im Hafengebiet steht eine R. von unbewohnten Häusern; eine [ganze] R. Frauen hat/haben protestiert; eine R. typischer Merkmale, von typischen Merkmalen aufzählen; sie stellten der Ministerin eine R. von Fragen; nach einer R. von schönen Tagen regnet es wieder; seit einer R. von Jahren; ... wurden eine R. von familienfreundlichen Tarifen eingeführt (MM 22. 10. 80, 12). 5. (Schach) einer der acht waagerechten Abschnitte des Schachbretts. 6. (Musik) Tonfolge der Zwölftonmusik, in der kein Ton wieder auftreten darf, bevor alle anderen elf Töne erklungen sind.

Universal-Lexikon. 2012.

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  • Reihe — Reihe, 1) mehre in einer Linie neben einander befindliche Dinge; 2) das Aufeinanderfolgen nach festgesetzter Ordnung; 3) jede Folge von Größen (die Glieder [Termini] derselben genannt), welche nach einem bestimmten Gesetz gebildet sind. Die R n… …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Reihe — Reihe: Mhd. rīhe »Reihe, Linie; schmaler Gang; Abzugsgraben; Rinne, Rille«; dem niederl. rij »Reihe, Linie; ‹Mess›latte« entspricht, steht im grammatischen Wechsel zu mhd. rige »Reihe, Linie; Wassergraben«, ahd. riga »Linie« (vgl. ↑ Riege). Diese …   Das Herkunftswörterbuch

  • Reihe — [Aufbauwortschatz (Rating 1500 3200)] Auch: • Schlange • Schlange stehen • anstehen • sich anstellen • Reihenfolge • …   Deutsch Wörterbuch

  • Reihe — Sf std. (11. Jh., Form 13. Jh.), mhd. rīhe(n) Stammwort. Daneben mhd. rige, ahd. riga Linie , mndd. rige, mndl. rie, rye, rij Reihe . Vermutlich aus einem starken Verb, das aber erst spät bezeugt ist: mhd. rīhen, mndd. rigen, mndl. rien, rijen,… …   Etymologisches Wörterbuch der deutschen sprache

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